Die häufigsten Fragen ...

... und ihre Antworten

Die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage an der Käsetheke.

Schon vor Jahren hat das Ruwisch & Zuck – Team auf Grund genau dieser Fragen ein Geschmacksleitsystem entwickelt, welches sich als Geschmacksstreifen am Käsewagen oder der Käsetheke, auf den Preisschildern und auch auf den Verpackungen in der Cabrio-Theke oder im SB-Regal in ganz Deutschland etabliert hat.

Mit anderen Worten:

MILD: sahnig, cremig, buttrig, natürlich, zart, fruchtig, frisch, süßlich
AROMATISCH: fein aromatisch, dezent armoatisch, intensiv aromatisch, voll aromatisch, nussig, rauchig, mild würzig, zart würzig, vollmundig
PIKANT: extra würzig, gehaltvoll, salzig pikant, herb, sehr vollmundig, intensiv, pfeffrig, scharf
KRÄFTIG: kräftig pikant, sehr pikant, kräftig herb, kräftig würzig, feurig, sehr intensiv, barsch

Das Geschmacksleitsystem hilft Ihnen jeden Käse einer Geschmacksrichtung zuzuordnen, auch wenn Sie keine Möglichkeit hatten, den Käse selbst zu probieren. Das haben wir für Sie übernommen. Jeder Artikel wird von einem ausgebildeten Team bei Ruwisch & Zuck getestet, probiert und eingeordnet. Diese Zuordnung finden Sie in der Artikelbeschreibung.

Naturrinden können verzehrt werden, Wachs- und Kunststoffrinden sind nicht essbar.

Naturrinden sind Geschmacksträger und können, vor allem bei affinierten Käse den Geschmack im Positiven intensivieren. Wie z.B. bei Käse, der während der Reifung mit Wein oder Bier eingerieben wird.

Andererseits kann die Naturrinde auch Bitterstoffe enthalten, sandig oder alkalisch wirken und auch muffig schmecken. Daher ist der Verzehr aus geschmacklichen Gründen nicht immer zu empfehlen. Dies gilt vor allem für Schnitt- und Hartkäse und bei länger gereiftem Weichkäse.

Ein weiterer Grund eine Rinde nicht zu essen ist das Natamycin (E235), ein Konservierungsstoff, der Schimmelbefall auf der Käseoberfläche verhindert. Diese Anwendung ist durch den Hersteller deklarationspflichtig. Im Zweifel immer auf die Deklaration schauen. Hier wird angegeben: „Rinde zum Verzehr geeignet“ oder „Rinde nicht zum Verzehr geeignet“. Ist nichts angegeben, ist die Rinde zum Verzehr geeignet.

Käse ist ein wichtiger Protein- und Kalziumspender für Schwangere. Dennoch können  bestimmte Käsesorten Lebensmittelinfektionen durch z.B. Listerien verursachen. Diese Infektionen sind für die meisten Menschen harmlos, können aber dem ungeborenen Kind schaden.

Käse aus pasteurisierter oder wärmebehandelter Milch sind die richtige Wahl. Mit Ausnahme von Weißschimmel- und Rotschmier-Weichkäse und Blauschimmelkäse.

Harte und feste Käsesorten mit abgeschnittener Rinde sind unbedenklich.

Zum Beispiel: Bergkäse, Manchego, Parmesan, Pecorino

Auf alle Rohmilchkäse, die keine lange gereiften Hartkäse sind, sollte man in der Schwangerschaft verzichten. Außerdem auf Weichkäse mit Weißschimmel und Rotschmiere,Blauschimmelkäse und andere weiche, nicht pasteurisierten Käse.

Beispiel für bedenkliche Käsesorten in der Schwangerschaft sind: Brie, Camembert, Chaumes, Taleggio, Gorgonzola, Roquefort, Chabichou.

Personen, die unter einer Laktoseunverträglichkeit leiden, können in der Regel alle Käsesorten ohne Bedenken genießen. Denn der in der Kuhmilch enthaltene Milchzucker, der die Unverträglichkeit auslöst, verbleibt bei der Käseherstellung zum größten Teil in der abfließenden Molke. Des Weiteren ist die Laktose durch die natürliche Reifung nach 2 Monaten so gut wie abgebaut. Spuren können aber dennoch enthalten sein. Daher empfehlen wir, bei Laktoseintoleranz immer die Deklaration zu lesen. Auch in unserer Artikelbeschreibung finden Sie ein -L- für laktosefrei.

Käse und Wein

  • Zu Hartkäse passen aromatischer, säurearme Weißweine, wie Chardonnay. Weissburgunder, Grauburgunder, Grüner Veltliner und taninarme, mittelkräftige Rotweine wie Spätburgunder und Merlot.
  • Zu Schnittkäse passt ein fruchtiger, kräftiger Weißwein, wie Weißburgunder, Grauburgunder, Silvaner, Rivaner, Grüner Veltliner und Roséweine.
  • Zu weißen Weichkäse passen aromatische, vollmundiger und halbtrockene Weißweine wie Bacchus, Muskateller, Riesling. Bei den Rotweinen sollten es fruchtige, weiche und körperreiche sein, wie Merlot, Nero d´Avola und Primitivo.
  • Zu Weichkäse mit Rotkultur passen aromatisch duftende, kräftige Weißweine mit Restsäure wie Mukateller, Gewürztraminer oder fruchtiger, weiche Rotweine, wie Nero d´Avola, Primitivo oder Merlot.
  • Zu Blauschimmelkäse passen Dessertweine, Gewürztranminer, Beeren/Trockenbeerenauslese, Eiswein, Smaragd Weine aus Österreich und Portwein

Jede Käseart reift individuell. Wir haben für Sie ein paar Informationen zusammen getragen, die Ihnen helfen sollen, die Frage zur Reifezeit zu beantworten.

Die Information des Reifungsgrad vom Hersteller, sollte immer als ein Mindestdatum betrachtet weren, da der Käse beim Händler noch weiter reift.

Die Reifung wird bei Frischkäse in Tagen, bei Weichkäse in Wochen und bei Schnitt- und Hartkäse in Monaten gezählt. Nach 3 Monaten Reifung wechselt der Schnittkäse zu Hartkäse.

Je größer der Käse ist, desto länger braucht er in der Reifung.

Wenn ein Hartkäse kleine Reifungskristalle im Inneren aufweist, dann ist er mindestens 8 Monate alt.

 

Käse gehört in den Kühlschrank und sollte entweder in Zellophan, Pergamentpapier, Käsepapier oder einer atmungsaktiven Tupperdose aufbewahrt werden.

Wichtig ist,
dass der Käse atmen kann, um weiter zu reifen
und
dass intensiver Käse nicht zusammen mit zartem Käse verpackt wird.

Ein Tipp von unseren Spezialisten: Nehmen Sie Ihren Käse alle 3 Tage aus dem Kühlschrank, um ihn richtig durchatmen zu lassen.

 

Haben Sie eine interessante Frage, die auf diese Seite passt?
Dann schicken Sie sie an voigtlaender@ruwischzuck.de